Wandern durchs Bergische von Siefen über Altenberg bis Odenthal

Rinder liegen im Sommer auf einer Weide
Foto: F.J. Becker

Die Wanderung führt etwa 14 Kilometer bergauf und bergab durchs Bergische Land. Wir erleben die Ruhe der Natur ebenso wie alte Ortskerne und großartige sakrale Architektur.

Wechselnde Landschaftsbilder machen die Wanderung aus: Wir laufen zwischen Äckern und Weiden, durch Wald und vorbei an Bächen. Die Route verläuft bergab und bergauf. Wir passieren einen Wildpark, sehen die Relikte der Burg Berge und erleben das gotische Kleinod des Bergischen Landes: den Altenberger Dom. Bei klarem Wetter haben wir eine tolle Fernsicht bis ins Siebengebirge und erkennen am Horizont die Eifelhöhen.

Details zur Wanderung

Start

Haltestelle Siefen B506, Bergisch Gladbach
Hst. der Busse 403, 427, E427

Anfahrt mit Bus und Bahn

Ziel

Haltestelle Odenthal-Herzogenfeld
Hst. der Busse 212, 238, 430, 434

Typ
Streckenwanderung
Länge
mittel
Profil
wellig

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Route als GPX-Datei Route als KML-Datei

Höffer Hof
Scherfbachtalstraße 8
51519 Odenthal – Höffe
www.hoefferhof.de

Küchenhof
Carl-Mosterts-Straße 1
51519 Odenthal

Wirtshaus Herzogenhof
Altenberger-Dom-Straße 23
51519 Odenthal
herzogenhof-odenthal.de

sowie weitere Lokale und Gaststätten im Zentrum von Odenthal.

Wegbeschreibung

Nach dem Start durchqueren wir Siefen und nehmen am Siedlungsende den leicht aufwärts führenden Schotterweg. Wir nehmen dann den asphaltierten Feldweg nach links und genießen auf einer Strecke von 800 Metern die großartige Aussicht in die Kölner Bucht. Dann führt der Weg durch ein kurzes Waldstück und weiter durch Weide- und Ackerland abwärts ins Scherfbachtal nach Höffe.

Aus dem Tal führt ein 1,5 Kilometer langer Anstieg auf dem Wanderweg 8 des Kölner Eifelvereins zur Scheurener Straße. An dieser laufen wir etwa 1,2 Kilometer entlang und wenden uns dann links in Richtung Wildpark Odenthal. Am Tor zum Wildgehege verlassen wir den Asphaltweg nach links und laufen von da an durch den Wildpark. Sollte der Zugang vom Wanderweg an der Scheurener Straße geschlossen sein, geht die Wanderung weiter auf dem Kölner-Eifelverein-Wanderweg 8 vorbei an Fischteichen in Altenberg bis zum Altenberger Dom. Von dort aus setzen wir die Wanderung auf der vorgesehenen Strecke fort.

Wildtiere und eine unscheinbare Burg

Durch den Wildtierpark geht es ständig abwärts (wie auch auf der angegebenen Alternativstrecke). Nach Verlassen des Tierparks im Tal der Dhünn werden wir bald auf der linken Wegseite in der Umgebung von zwei Ruheplätzen auf die Wiege des Bergischen Landes aufmerksam gemacht: Burg Berge. Ein Pfad neben einer Stele führt durch das ehemalige Burggelände, auf dem nur noch wenige und kaum erkennbare Reste der Burg erkennbar sind. Übrigens: Das Bergische Land hat seinen Namen vom Burgsitz der Grafen an der Dhünn auf Burg Berge.

Wanderung in der Nähe: Von Burscheid nach Schlebusch durchs Bergische Land

Wir verlassen den Wald und stoßen auf das Kloster Altenberg mit seiner Abteikirche, dem Altenberger Dom. Wenn uns ausreichend Zeit bleibt, können wir in aller Ruhe das beeindruckende Klosterareal erkunden. Anschließend überqueren wir das Flüsschen Dhünn sowie die Hauptstraße und wandern von Altenberg auf dem Wanderweg 7 des Kölner Eifelvereins in Richtung Odenthal. Wir überqueren den Jungholzer Bach und gelangen auf die Altenberger-Dom-Straße. Kurz vor Menrath verlässt unsere Route den Wanderweg 7 und geht geradeaus weiter.

Mühlenmuseum und Hexenbrunnen

Nach gut 400 Metern biegen wir nach rechts in die Bergstraße ein und gehen dann links in den Mühlenweg. Auf diesem und auf der rechten Dhünntalseite wandern wir bis Odenthal. Unterwegs überrascht ein Museum in Steiner Mühle, in dem es zahlreiche Mühlenmodelle gibt: das Odenthaler Mühlenmuseum.

Kurz hinter dem Mühlenmuseum wird die romanische Ortskirche St. Pankratius sichtbar. Aus ihren Turm lässt die älteste läutende Glocke im Rheinland ihr Geläut erschallen. Zudem findet sich in dem Gotteshaus ein granitener Taufstein aus dem 12. Jahrhundert. Nahebei befindet sich der Hexenbrunnen, der vor Ort durch einen Stiftungshinweis knapp erläutert wird. Mit Hexenbrunnen und St. Pankratius endet die Wanderung im alten Gerichtsort Odenthal.

Bilder von der Wanderung

Die Wanderung wird vorgestellt vom Kölner Eifelverein, Wanderführer Dr. F.J. Becker.

Der Kölner Eifelverein führt je Quartal etwa 170 Wanderungen vor allem in der Region Köln durch. Informationen über das vierteljährliche Wanderprogramm findet ihr unter www.koelner-eifelverein.de

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