Schwerpunkteinsatz zur Bekämpfung der Straßenkriminalität – Polizei stellt Drogen, Waffen und Dealgeld sicher – Illegales Nagelstudio entdeckt

Köln (ots) –

Bei einem Schwerpunkteinsatz zur Bekämpfung der Straßenkriminalität am Donnerstagabend (3. April) hat die Polizei Köln mit Unterstützung von Kräften der Bereitschaftspolizei 60 Personen kontrolliert und 16 Strafanzeigen wegen Drogenhandels, Verstößen gegen das Aufenthaltsgesetz, das Waffengesetz sowie wegen Sozialversicherungsbetruges gefertigt.

Die Beamten stellten außerdem diverse Betäubungsmittel (Kokain, Amphetamine, Cannabis), mutmaßliches Dealgeld sowie die verschreibungspflichtigen Medikamente Tramadol und Pregabalin sicher.

Einige Sachverhalte in Kürze:

Cannbis-Dealer auf der Domtreppe leistet Widerstand bei Kontrolle

Zivile Polizisten beobachteten gegen 17 Uhr, wie ein 17-Jähriger auf der Domtreppe immer wieder Passanten ansprach und offenbar versuchte Cannabis zu verkaufen. Als es zu einer Übergabe von Druckverschlusstütchen kam, schritten die Beamten ein. Der 17-Jährige reagierte aggressiv und sperrte sich mit aller Kraft gegen die angekündigte erkennungsdienstliche Behandlung, woraufhin die Polizisten ihm Handfesseln anlegten und ihn mit auf die Wache nahmen.

Dealer in Parkanlage „An der Pulvermühle“ festgenommen

Gegen 17 Uhr kontrollierten Polizisten in einer Parkanlage in Humboldt/-Gremberg einen 28-jährigen, der neben Cannabis auch eine hohe Summe Bargeld in dealtypischer Stückelung mit sich führte.
Der Mann aus Marokko, der bereits mehrfach wegen Drogenhandels polizeilich in Erscheinung getreten ist und im Verdacht steht, unerlaubt nach Deutschland eingereist zu sein, hatte zunächst versucht, sich mit einer falschen französischen ID-Karte auszuweisen. Die Beamten nahmen ihn vorläufig fest.

Illegales Nagelstudio in Hinterhof entdeckt

Bei einer Kontrolle einer Spielhalle auf der Kalker Hauptstraße gegen 18 Uhr fiel den Einsatzkräften ein Flachbau im Hinterhof auf. Beim Erblicken der Polizisten wurden die Rollläden hastig heruntergelassen.

In dem Gebäude, in dem offenbar ein nicht angemeldetes Nagelstudio eingerichtet worden war, trafen die Beamten auf insgesamt 28 Personen, darunter zehn Arbeitskräfte und 18, teils minderjährige Kundinnen.

Die Polizisten fertigten Strafanzeigen wegen des Verdachts des Sozialversicherungsbetrugs und des illegalen Aufenthalts gegen neun Arbeitskräfte.

Eine Person wurde vorläufig festgenommen und erkennungsdienstlich behandelt. Die Stadt Köln wurde über den Verdacht eines illegalen Gewerbebetriebs informiert.

Waffen, Drogen und Dealgeld bei Fahrzeugkontrolle sichergestellt

Gegen 21:30 Uhr stoppten Polizisten im Rahmen des Schwerpunkteinsatzes auf der Albermannstraße in Kalk einen Ford mit drei Insassen (28, 26, 20), der zuvor durch seine Fahrweise aufgefallen war.

Offenbar hatten die Fahrzeuginsassen die Beamten bemerkt und versucht, sich einer Kontrolle zu entziehen indem sie plötzlich in die Albermannstraße abbogen, obwohl diese an dieser Stelle in Richtung Falckensteinstraße nicht für Kraftfahrzeuge befahrbar ist. So endete die Fahrt vor Betonklötzen, die zur Verhinderung der Durchfahrt errichtet worden sind.

Bei der Durchsuchung fanden die Beamten:

– Cannabis, Kokain, Amphetamine,

– verschreibungspflichtige Medikamente,

– mutmaßliches Dealgeld,

– eine ungeladene Schusswaffe,

– ein Springmesser.

Gegen die drei Männer wurden Strafanzeigen wegen des Verdachts des gemeinschaftlichen Betäubungsmittelhandels und Waffenbesitzes gefertigt. Zudem besteht der Verdacht, dass der 26-jährige Fahrer unter Drogeneinfluss stand. Die Ermittlungen dauern an. (as/al)

Rückfragen von Medienvertretern bitte an:

Polizeipräsidium Köln
Pressestelle
Walter-Pauli-Ring 2-6
51103 Köln

Telefon: 0221/229 5555
e-Mail: pressestelle.koeln(at)polizei.nrw.de

https://koeln.polizei.nrw

Original-Content von: Polizei Köln, übermittelt durch news aktuell

POL-K: 250404-5-K

Erstellt: